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LEVAN TCHOGOSCHVILI

1953 geboren in Tblissi, Georgia
1973 Abschluss an der Akademie der Künste in Tbilissi, Georgia
1995 Präsident der "Association for Protection of Ancient Christian Art"
1997 Professor an der Akademie der Künste Tbilissi, Abteilung Malerei
2000 Gründer des "Contemporary Art Center 2000" - Mitbegründer des "Caucasian Institute of Photography and New Media"
2001 Professor an dem "Caucasian Institute of Photography and New Media"
Austellungen
1976 Private Ein-Mann-Ausstellung in den Privaträumen der Prinzessin, Sidamon-Eristavi, Tblissi
1976 Private Gruppenaustellung, Tblissi Cinema House
1977 Private Gruppenaustellung, Tblissi Cinema House
1985 Zwei Personen Ausstellung "From the History", Artist's House, Tblissi
1987 Gruppenausstellung Gallery Empedocle Restivo, Palermo
1st Gruppenausstellung"10th Floor" Karvasla Museum, Tblissi
1988 Gruppenausstellung zur Unterstützung der Opfer des Erdbebens in Armenien, Artists House, Tblissi
Gruppenausstellung, CAH, Moscow
1st Ausstellung der " Non-Conformist artists of Georgia", Karvasla Museum, Tblissi
1990 Gruppenausstellung Foundation Mona Bismark, Paris
Gruppenausstellung bei dem Internationalen Art Festival, Cagnes-sur-Mer (the Prize of the President of France for the best National Selection)
Gruppenausstellung "From Pirosmani up to Avant-garde, Gallery "Brok", Barcelona
1991 Gruppenausstellung, Gallery L'Orangerie, St.Paul de Vence
1993 Gruppenausstellung, CAH, Moscow
1994 Gruppenausstellung, Constanz
1995 Gruppenausstellung, Modern Art Gallery, Tblissi
Gruppenausstellung, International Art Festival, Ankara, First prize for the best National Selection
Gruppenausstellung, Art Centre "Senet", Baku
1996 Gruppenausstellung, Gallery, Basel
Ein-Mann Ausstellung, Gallery Zyw, Edinburgh, Edinburgh International Festival
Ein-Mann Ausstellung, Brimpton d' Aversy Castle, Somerset, England
Zwei- Mann Ausstellung " In -between Past and Present", International Art Center, Tblissi
Gruppenausstellung im Rahmen des internationalen Projectes "Icon and Perception", Tblissi
1st Tblissi International Biennial in Contemporary Art, Blue Gallery
2000 Ein-Mann Ausstellung "Accommodation", Hobby Gallery, Tblissi, im Rahmen des internationalen Projektes zeitgenössischer Kunst "Differ Ance"
2001 Florence International Biennial in Contemporary Art, Italy

Levan Tchogoschvili
1953 wurde Levan Tchogoshvili in Tbilissi in eine Familie berühmter Gelehrter geboren. Von ihnen wurde sein Weltbild entscheidend geprägt. So war sein erstes Bild von orientalischen, griechischen und germanische Mythen und Legenden beeinflusst, kindliche Vorstellungen von heroischen Bildern. Sein erster Lehrer war sein Onkel, Otar Andronikashvili, Schüler des abstrakten Malers D. Kakabadze.
1976 schloss er die Akademie der Künste in Tbilissi ab. Sein Lehrer war Guram Kutateladze, der von Cezanne deutlich beeinflusst, viel zu der Entwicklung der modernen georgischen Kunst beigetragen hat.
Mitte der 70er Jahre kam A. Ovchinnikov nach Tbilissi, ein hervorragender russischer Restaurator von Ikonen und Freskos.
Er unterwies Tchogoshvili bei seiner Arbeit an den aus dem 9th und 10th Jahrhundert stammenden georgischen Fresken im Höhlenkloster David Garedja.
Tchogoshvili betrachtet ihn als Lehrer und die Person, die am stärksten sein Interesse an der traditionell orthodoxen Malerei beeinflusst hat.
Die Serie "Portraits der georgischen Könige" entstand zu Beginn 1989 für das Kloster Gremi.
Wie Tchogoshvili erklärt, malte er exklusiv nach den Fotografien seiner Vorfahren, des georgischen Hochadels, der während der Jahre 1929-1930 zerschlagen wurde, oder von den Repräsentanten der ältesten Dynastie der Könige in Europa, Bagrationi. Nichts als, dass "all die Schönheit zum Tode verurteilt ist" und Kunst nur eine Träne ist, die darüber vergossen wird.
Tchogoshvili, wie oben erwähnt, wählte alte Familienfotos mit ihren wohlüberlegten und ausdruckstarken Darstellungen der Repräsentation. Seine Vorgehensweise ist conceptual und sein künstlerischer Stil entspricht dem der zweiten Hälfte der 70er Jahre, der innovativsten Zeit in der Ost-Europäischen Kunst.
Um seine Bilder zu gestalten, verbindet er verschiedene Schichten künstlerischer Erbschaft, benutzt Beispiele verschiedener Traditionen, mittelalterliche georgische Freskenbilder, besonders Ktitor Portraits, mittelalterliche armenische Miniaturen, die kreative Methode Picassos, der Conceptualisten und seine eigenen Kindheitsbilder. All diese Kombinationen vereinen sich zu seiner künstlerischen Ausdrucksweise.
1985 produzierte Tchogoshvili eine seiner interessantesten historische Arbeiten "der Mörder von Zurab, Prinz von Aragvi" verbindet mittelalterliche georgischen Fresken und persischen Orientalismus mit dem dekorativen Charakter, der typisch für die damalige georgische Kunst war und entwickelt eine neue, hohe und ausdruckstarke künstlerische Form. Während derselben Zeit malte er Arbeiten religiösen Inhaltes.
Erst 1987 bekam Tchogoshvili die Möglichkeit seine Arbeiten dem Westen vorzustellen.
1983 war Georgien Gastland des Kongresses, der "World Association of Art Critics". Die Generalsekretärin der Accosciation, Madame Leone De Grandville wählte seine Arbeiten aus und 1990 stellte die Mona Bismarck Fondation in Paris sein Werk gemeinsam mit den Bildern anderer georgischer Maler aus.
1990 nahm Tchogosvhili an dem 22nd internationalen art festival von Cagnes-sur-Mer teil und erhielt einen Preis des französischen Präsidenten für die beste nationale Auswahl.
1999 nahm Tchogoshvili an einer Ausstellung in Barcelona teil, wo seine Arbeiten neben denen der Klassiker der georgischen Kunst, D. Kakabadze und N. Pirosmanishvili hingen.
Dem Patriarchen von Georgien, Ilya II, gehören einige von Tchogoshvilis Arbeiten und sie vervollkommnen ebenso weitere Kollektionen von berühmten Sammlern in Europa, den USA, wie auch Papst John Paul II.
K. Kacharave

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